E-Learning
Bei E-Learning handelt es sich laut einer Definition von Michael Kerres um jegliche Formen des Lernens, bei denen digitale Medien zum Einsatz kommen.
Nachdem in Deutschland bereits Anfang der 1970er Jahre Forschungs-und Entwicklungsprojekte zum Thema des computerunterstützten Unterrichts ins Leben gerufen worden waren, vernachlässigte man das E-Learning jedoch über weite Teile der 1980er Jahre. Erst am Ende des Jahrzehnts erlebte das computerunterstützte Lernen im Rahmen von Berufsbildungsmaßnahmen eine Renaissance in Deutschland. Zum wirklichen Durchbruch verhalf dem E-Learning allerdings erst die Verbreitung des Internets Ende der 1990er Jahre. Die Technologien, die für das E-Learning verwendet werden, können ebenso unterschiedlich sein wie die didaktische Umsetzung des Lernens mittels digitaler Medien.
Unter anderen finden zwei Varianten des E-Learnings häufige Anwendung, zum Ersten das computerbasierte Lernen, auch CBT (computer based training) genannt und zum Zweiten das Teleteaching. Während das CBT in erster Linie dem Selbststudium dient, da es sich hierbei um Lernprogramme handelt, die von den Lernenden zeitlich und räumlich flexibel genutzt werden können, basiert das Teleteaching auf der Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden mittels Bild-und Tonübertragung über das Internet. Das Teleteaching beschreibt folglich eine interaktive Form des E-Learnings.